homo~futura - news
|
homo~futura - Der neue Mensch
|
HOMO FUTURA - LPCD
© 2006 Informationen zur Bestellung erhalten Sie hier!
|
TANZ MIT DEINEM GEFÜHL - MCD
© 2004 Informationen zur Bestellung erhalten Sie hier!
|
ANATOMIE - LPCD
© 2003 Informationen zur Bestellung erhalten Sie hier!
|
T-SHIRT - homo~futura
- Schwarzes T-Shirt "homo~futura"
- Frontdruck: 2 Farben (neongrün/weiss) - Motiv: homo~futura-Logo - Größen: S, M, L, XL (bitte angeben!) © 2005 Informationen zur Bestellung erhalten Sie hier!
|
BUTTON - homo~futura
- Schwarzer Sticker "homo~futura"
- Frontdruck: 4 Farben (schwarz/pink/neongrün/weiss) - Motiv: homo~futura-Logo + Web-Adresse - Größen: ca. 2,50 cm (Durchmesser) © 2005 Informationen zur Bestellung erhalten Sie hier!
|
BUTTON - homo~futura
- Schwarzer Sticker "homo~futura"
- Frontdruck: 4 Farben (schwarz/neongrün/weiss/beige) - Motiv: homo~futura-Fötus mit Spermie - Größen: ca. 2,50 cm (Durchmesser) © 2005 Informationen zur Bestellung erhalten Sie hier!
|
LIGHTER - homo~futura
- Lighter "homo~futura"
- Typ: Gasfeuerzeug (Einweg) - Motiv: homo~futura-Logo, Text (3 seitig) - Farben: Schwarz/Pink/Neongrün/Weiss) © 2005 Informationen zur Bestellung erhalten Sie hier!
|
INTERVIEW:
mit George Papanikolaou (P) / CYBERNATION-Magazin (Griechenland) / vom März 2007
P: May I have your names please ? How many people form Das Praparat? |
INTERVIEW:
mit F. van Düren (O) / NIGHTSHADE-Magazin / vom Mai 2006 O: homo~futura ist ein recht neues Projekt, weswegen unsere Leser sicher noch nicht allzu viel über euch wissen. Daher bitte ich einfachmal darum, die Idee und das Konzept eurer Band vorzustellen. Plastique: homo~futura ist wirklich ein neues Projekt, bestehend aus mir (Plastique/welle: erdball), F. Enstein und Dr. G. Linde (Honey/welle: erdball). In erste Linie geht es um elektronische Musik und somit eine Erweiterung der Independent-Scene. Denn gerade hier fehlen uns Einflüsse auf der Basis von z.B. Alien Sex Fiend, D.A.F. oder den Einstürzenden Neubauten. Visionen die sich NICHT nur dem plakativem Matsch hingeben und mit stupidem Geschreie oder einfacher Dämlichkeit, den Fuss in die Tür der alternativen Musik zu stellen versuchen. Hier soll auch garnicht der Bezug der Mitglieder zu welle: erdball herausgekehrt werden... Ganz im Gegenteil: Ein Grossteil der Antriebskraft liegt genau in dem Wunsch, neues zu Erschaffen und Defizide zu füllen. Weiter ist homo~futura auch aus der Inkompetenz der Anfangsband "Das Präparat" entstanden und hat nun die Möglichkeit, gemachte Fehler im Labor zu korregieren. O: Wie habt ihr in dieser Konstellation zusammengefunden? Dr. G. Linde: Eigentlich mehr oder weniger aus der Not heraus. Über unser Tourmanagement standen noch 2 Konzerte in Schottland und in der Schweiz offen. Da jede Zusammenarbeit mit dem Rest des Päparates zwecklos war und ist, hatten zum Glück meine Freunde Plastique und F. Enstein neben ihrer Kompetenz auch noch die Lust. Wir bestritten diese beiden Auftritte mit solchem Erfolg und Spass, dass wir schon auf der Rückfahrt aus Schottland das Projekt "homo~futura" ins Leben riefen. Als logische Konsequenz und korrekte Weiterführung meines Schaffens bei dem Präparat. O: Welche musikalischen Innovationen bringt "Homo Futura" mit sich? Plastique: Wie schon gesagt, sehen wir den Ursprung der Indie-Scene etwas in Gefahr. Denn es sind wirklich die Innovationen und die Komplexität, die hier leider immer kürzer kommen, aber doch eigentlich die Grundlage bilden sollten. Wir erschaffen den NEUEN MENSCHEN! Mehr Innovation kann es eigentlich garnicht geben. Wir sind anders, neu und wer z.B. ein homo~futura-Konzert miterlebt hat, wird wissen wovon ich rede... Natürlich haben wir viele hintergründige Einflüsse in der Minimal-Elektronik oder auch in Grössen wie z.B. Alien Sex Fiend oder den Neubauten und versuchen diese elektronisch umzusetzen, aber halten wir auch endlich mal wieder die ehrfurchtsvolle Fahne der Indie-Musik hoch und beschmutzen sie nicht, wie manch andere Band mit Dreck! O: Wenn ich die Intention richtig verstanden habe, dann wollt ihr den Menschen helfen, ein neues Ich aus ihrem eigenen Selbst zu erschaffen. Wie sieht euerer Meinung nach der Homo Futura, der Mensch der Zukunft, aus? F. Enstein: Das Ausehen spielt hier wahrscheinlich nur eine sekundäre Rolle, obgleich der Mensch der Zukunft natürlich gesund und voller Kraft sein muss. Primär geht es aber um eine mentale Evolution... In erster Linie sollte der neue Mensch nach der Ausrottung des homo sapiens, dessen Fehler neutralisieren und erkennen, dass er sich diese Welt mit Millionen andere Lebensformen teilt und mehr oder weniger nur zur "Miete" hier lebt. So sollte er dann auch die längst fälligen Mietschulden des homo sapiens an dieser Erde begleichen. Fazit: Der homo~futura als legitimer Nachfolger und Antagonist des homo sapiens, denn dieser kann nicht mal mehr 3 Tage ohne seinen Konsum auf dieser Welt überleben... Eine kleine Grippe tötet ihn schon ohne sein bald wirkungsloses Penicilin und Neurodermitis und Allergien sind die ersten Zeichen eines Körpers, der sich seiner eigenen Nutzlosigkeit bewusst wird. O: Ein paar Konzerte hattet ihr bereits, sowohl im Inland als auch im Ausland. Wie ist euere Musik bisher vom Publikum aufgenommen worden? F. Enstein: Alle Konzerte waren in jeder Hinsicht ein Erfolg, obwohl bei 2 Konzerten vielleicht etwas mehr Publikum hätte sein können. Aber dafür, dass wir ja vollkommen am Anfang von Allem stehen und bislang auch noch keinen offiziellen "homo~futura"-Tonträger veröffentlicht haben, ist die Resonanz im In- sowie im Ausland wirklich überwältigend. O: Auf der Website von "Homo Futura" gibt es bereits zwei Video-Clips von euch zum Download. Welche Rolle spielt der visuelle Ausdruck bei euerem Projekt? Dr. G. Linde: Eine sehr große Rolle! So sehen wir uns auch nicht nur als ein Musik-Projekt, sondern eher als eine Künstlervereinigung, welche ihre Visionen, über die Musik hinaus, natürlich auch in visueller Form umsetzt. Die Symbiose von Klang und Bild gibt auch erst das komplette Konzept korrekt wieder. O: Ich zitiere mal von euerer Homepage: "Denn der Mensch ist nur noch als Sklave seines eigenen Konsumes als wertvoll zu bezeichnen!" Wie darf ich diese Aussage verstehen? Ist ein Mensch, der des Konsumes Aufgrund von Armut nicht fähig ist wertlos, oder erlangt er seinen Wert vielleicht dadurch, daß er sich nicht versklaven lässt? Dr. G. Linde: Der Mensch, der Aufgrund des Konsumes in die Armut getrieben wurde, ist ja längst über das Sklavendasein hinaus zum Ballast des Konsumes geworden. In dieser Hinsicht befreit, aber doch ausgekotzt und kaum lebensfähig. Hier geht es vielleicht mehr darum, dass sich der homo sapiens Zeit seinens Bestehens, selbst als Sklave hält... aktuell fällt es ihm aber garnicht mehr auf... Er fühlt sich anscheinend wohl in seinen Ketten und suhlt sich in seinem Kerker in seinen eigenen Exkrementen. Warum ist das so? Der Mensch quatscht von Individualismus, Idealen und Menschlichkeit doch eigentlich nur um seine Existenz damit zu überdecken. Ein neuer Mensch würde diese Tugenden wohl eher praktizieren! O: Im Text von "Wir schreien" heißt es: "Dort wird ein kleines Mädchen durchgefickt". Ein solch direkter textlicher Umgang mit dem Thema Mißbrauch ist äußerst selten und gerade deswegen bewundernswert finde ich. Wenn ich dann aber an unsere Gesellschaft denke, und zum Beispiel die Konflikte von "Goethes Erben" mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, was das Lied "Fleischschuld" anbelangte, habt ihr da keine Angst vor Zensur? Dr. G. Linde: Na gut... Wenn es hier nur um das Wort mit "f" geht?! Wir können leider nichts dazu, dass in der deutschen Sprache oder im Duden, gerade auf diesem Gebiet, ein absoltues Defizit herscht und vor sich hinschimmelt. In der englischen Rehtorik ist der Ausdruck "to fuck" definitiv etabliert und gesellschaftfähig. Wir finden an seinem deutschen Pendant auch nichts Schlimmes... Weiter geben wir solche Wörter auch nicht als Schlachtrufe im "wants to be evil"-Stil wieder, aber etwas Provokation hat noch keiner Meinung geschadet. Obwohl man bei dem Thema Missbrauch von Kindern wohl kaum von Meinung sprechen kann, sondern eher von einer Pflicht sie mit allen Mitteln zu bekämpfen. Dinge sollte man immer so wiedergeben, wie man sie meint und sich nicht nach "Knigges", der Zenzur oder dem Spiessertum richten. Wenn FICKEN gemeint ist, wird auch FICKEN gesagt und dann wird auch "FICKEN" gemacht ;). So, das waren wieder drei... *auf die Zensur wart* O: Das Lied "Ich-Komplex" wiederum handelt vom unzerstörbaren Ego des Menschen, welches sich nicht nehmen und vernichten läßt. Ist das vielleicht der Kern des "Homo Futura", daß er zu seinem eigenen "Ich" steht? Plastique: Jaein! Der ICH-Komplex hat einen sehr starken Stellenwert in Bezug auf das Konzept des Projektes. Wir sehen aber den ICH-Komplex des homo sapiens eher als eine seiner gravierensten Krankheiten. Somit die Keimzelle allen Übels. Auf keinen Fall aber als ein Idikator für seine Intelligenz, was ja gern bei Tieren in Tests z.B. mit einem roten Punkt auf der Strin und einem Spiegel geprüft wird. Der "homo futura" hat hier hoffentlich die "göttliche Objektivität" schon mit der Muttermilch genossen und ist im Stande sich "neben sich selbst zustellen" und als sein eigener Beobachter über seine Taten objetiv zu urteilen. O: Unterschwellig drängt mir auch der Verdacht auf, daß die Elemente Sex und Erotik ein nicht unerhebliches Element im Leben des "Homo Futura" darstellen. Liege ich damit richtig? Dr. G. Linde: Wenn wir uns Beide mal zusammenstezen, finden wir die Ursache von fast allem in den Elementen NEID und SEX b.z.w. EROTIK als der kleine Ableger des SEX. Dein Wort "ELEMENT" könnte hier auch garnicht passender von Ihnen gewählt worden sein! Es ist derart elementar... und das nicht nur im Leben des "homo futura"! Nicht zu vergessen, dass wir gerade von dem Schönsten, was wir haben sprechen, drum wahren wir seine Mystik auch weiterhin! O: Das erste Album ist bereits in Planung und soll noch dieses Jahr erscheinen. Wie weit seid ihr mit der Arbeit daran? Plastique: Das Album ist schon in einem sehr fortgeschrittenen Zustand. Da wir hier aber weder einen VÖ-Termin einhalten müssen, noch den Ehrgeiz haben auf Biegen und Brechen, schnellstmöglich einen Tonträger auf die Reise zu schicken, lassen wir uns lieber etwas Zeit. Hier geht dann natürlich auch die Arbeit bei welle: erdball in jder Hinsicht vor. homo~futura ist manifestiertes Hobby und das soll es auch bleiben! O: Was möchtet ihr dem interessierten Leser und Hörer sonst noch mit auf den Weg geben? Plastique: Vorab natürlich etwas Werbung für unsere homepage www.homo-futura.de , sowie ein Pflichtgang zu unseren Konzerten, zu denen wir alle Hörer und Leser auf das Herzlichste einladen. Darüberhinaus empfehlen wir allen sich für den Kampf gegen den Neuen Menschen zu stärken, also macht Eure Körper topfit, Eure Seelen rein und Euren Geist göttlich! homo~futura:: Weiter bedanken wir uns für die bislang besten Fragen in einem wirklich guten Interview und senden beste Grüsse an das NIGHTSHADE-Team, so wie an alle Hörer und Leser! "Denke über Dich nach - Höre Dich selbst!" |
RADIO - INTERVIEW:
mit Hotel Sierra / Radiowellen23 / vom 03.04.2006 Heute ein spezial Interview mit Homo~Futura, die ich hier in Stadthagen auf den Jahrmarkt eingeladen habe. Und ich sage erst mal herzlich Willkommen...! Wie seid ihr auf euren Bandnamen "Homo~Futura" gekommen? Dr. G. Linde: ...lateinisch korrekt "homo futurae" - wir beziehen uns aber auf die Hörspielserie von H.G. Francis von Europa. Dort gibt es ja zum Beispiel die Folge "Dracula und Dr.Frankenstein im Monsterlabor" und dort erschafft Dr. Frankenstein den Menschen der Zukunft, den er "Homo Futura" nennt - als Weiterführung des Homo Sapiens. Und das ist auch genau der rote Faden den wir uns für die Band nehmen: man erschafft etwas neues - man hat für sich einen Evolutionsprozess, der an sich selbst stattfindet und man erschafft den neuen Menschen wirklich neu. Eure Texte sind ja nun sehr provokant und agressiv - ist das als Stilmittel gewollt?
Dr. G. Linde: Man muss schon agressiv und provokant sein um überhaupt erstmal Menschen anzusprechen. Ausserdem finde ich agressive Musik in dem Fall sehr wichtig, als dass es ein Ventil sein kann, seine eigenen Agressionen freizusetzten, die sich in der heutigen Zeit durch Medien und Computerevolution, so anstauen... und bevor die Menschen oder die Hörer dann Amoklaufen und auf dem Marktplatz mit der Pumpgun Menschen erschiessen, sollen sie dann doch lieber Homo Futura hören und das als Ventil für die eigenen Agressionen benutzen.Welches Publikum wollt ihr mit euren Texten und eurer Musik ansprechen? Dr. G. Linde: Das hängt natürlich vom Hörer selbst ab - wir sind ja keine Richter für unsere Musik nach dem Motto: du hast das jetzt zu hören und du hast das jetzt nicht zu hören! Jeder der unsere Musik gut findet und der daraus für sich entwas ziehen kann oder es eben als Ventil nutzen kann, soll es nutzen. Welches Publikum wir nicht ansprechen wollen, sind natürlich Idioten und jeglicher menschlicher Ballast. Wie geht bei euch die Arbeit im Studio von statten? Wer schreibt die Texte und wer komponiert die Stücke? Dr. G. Linde: In erster Linie machen Plastique und ich das zusammen. Die Symbiose klappt auch spitzenmäßig in Punkto Textschreiben und Kompnoieren. Wir nehem dann auch alles im Welle:Erdball-Funkhausstudio auf und es läuft sehr gut. Die Arbeitsweise unterscheidet sich strikt von der, wie wir jetzt z.B. Welle:Erdball-Sachen aufnehmen. Ich denke da haben sich drei Leute gefunden und es macht auch wirklich Spass. Was ist denn nun aus dem Projekt "Das Präparat" geworden? Dr. G. Linde: Das Präparat in der alten Formation gibt es natürlich nicht mehr. Ich habe mich damals von Matthias getrennt, aus privaten Gründen und weil mir die Arbeitsmoral in der Band überhaupt nicht gepasst hat. Er macht jetzt mit der Kirsten solo weiter, und sie haben jetzt auch eine neue Maxi-Single am Start. Da aber viele der alten Präparat-Stücke aus meiner Feder stammen, wäre es ja quatsch diese Sachen gar nicht mehr zu spielen und die Stücke wie "Tanz mit Deinem Gefühl" werden natürlich auch auf Homo~Futura Konzerten gespielt - Homo~Futura ist ja auch die Weiterführung der Präparat-Idee, die jetzt aber definitiv viel konsequenter und strickter durchgezogen wird. Auf eurer Internetseite www.homo-futura.de kündigt ihr eure neue LP an. Wann kommt die denn raus? Dr. G. Linde: Die neue debüt-LP erscheint Ende 2oo6 und wird Homo~Futura heissen. Es ist auch schon relativ viel dafür fertig, aber die Arbeit am Welle:Erdball Album hat natürlich absoluten Vorrang. Und habt ihr im Ausland schon etwas geplant an Touren? Plastique: Geplant auf jeden Fall - in ein paar Wochen haben wir einen Auftritt in den Niederlanden auf einem Festival mit Das Ich und wir haben ja bereits auch schon 2 Konzerte im Ausland gegeben - in der Schweiz und in Schottland, was auch recht erfolgreich gelaufen ist. Das wäre dann meine nächste Frage gewesen - wie reagiert das Publikum im Ausland auf eure agressiven Texte? Dr. G. Linde: Komischerweise - da wir ja ausschliesslich deutsche Texte singen - läuft es im Ausland wiedererwartend sehr sehr gut. Die Resonanz ist wahnsinnig - liegt wahrscheinlich auch viel an dem Prophet-im-eigenen-Land-Prinzip, aber wir hatten ja wiegesagt auch nur 4 Konzerte, 2 davon im Ausland - eins davon wiegesagt in Schottland in Edinburgh und das andere in Winterthur in der Schweiz, dann noch in Zwickau und in Hannover. ... es läuft sehr gut, ausserdem sind wir ja auch eine Band, die momentan noch gar keinen Tonträger draussen hat. Dafür ist die Resonanz schon sehr sehr gut finde ich. Es wird sich zeigen was sich daraus entwickelt - Homo~Futura ist für uns auch mehr ein Hobby, wo gar kein Druck für uns vorhanden ist. Im Grunde können wir ja auch machen was wir wollen - es wird nichts erwartet, wir brauchen keine Erwartungen zu erfüllen und von daher können wir wirklich machen was wir wollen ... dementsprechen macht es auch Spass! Ihr habt auf eurer Seite einen Video-Clip "Tanz mit Deinem Gefühl", als schnupper-Download. Dr. G. Linde: Genau...der ist ja auch auf der Maxi-CD in einer Komplettversion, also in einer besseren Qualität. Wie seid ihr auf die Idee gekommen überhaupt so einen Clip zu drehen?
Dr. G. Linde: Damals war "Tanz mit Deinem Gefühl" das Hauptstück der Maxi und natürlich ist es auch wichtig dafür irgendetwas visuelles zu machen. Video-Clip-Dreh macht Spass, kostet viel Geld.... da hatten wir das X ...damals noch unter dem Namen Kick - eine Grossraum-Disco in Herford...für 2 Tage gemietet und haben da wirklich mit 40 Statisten DIE Party der schwarzen Szene, nicht nur imaginär, sondern auch wirklich celebriert, hatten 3 Kamera Männer - einen z.B. vom NDR, dann natürlich als haupt-Regisseur, Neo Chat, der mit mir zusammen auch das Drehbuch geschrieben hat, der ja auch für Well:Erdball schon mehrere Clips gedreht hat - sehr kompetenter Mensch. Und dann haben wir tatsächlich in 2 Tagen das Unmögliche möglich gemacht - aus Scheisse Gold gemacht und das hat wirklich Spass gemacht.
In dem Video ist auch Plastique kurz zu sehen, obwohl sie damals noch gar nichts mit dem Projekt zu tun hatte - in der einen Szene wo sie Malte am Tisch ein Sektglas ins Gesicht kippt z.B. oder am Anfang wie sie sich da vor dem Spiegel fertig machen, ist sie ja auch schon zu sehen.Und was hört ihr so privat für Musik? Was sind eure Vorbilder? Plastique: Musikalische Vorbilder nicht unbedingt, aber privat hören wir auf jeden Fall viel 80er, auch mehr unbekannte minimal elektronische Sachen, was man vielleicht gar nicht vermutet wenn man Homo~Futura gehört hat. Du singst in dem einen Stück vom "ICH-Komplex" sehr agressiv, hat das irgendeine besondere Bedeutung? Plastique: Naja es ist vom thematischen her schon relativ agressiv aufgebaut und wir haben uns eben die Frage gestellt, was genau denn nun zum eigentlichen "ICH-Sein" dazugehört. Das ist eine recht agressive Frage und das haben wir eben auch so umgesetzt. Dann möchte ich mich bei euch ganz herzlich bedanken. Dr. G. Linde: Ja bitte schön...wir bedanken uns bei Radiowellen 23 für das Interview und grüßen an dieser Stelle natürlich alle Hörer ! |
homo~futura - PRESSE-INFO
Album"homo futura" LPCD Erscheinungsdatum: Sommer 2006 Konzerte Winterthur (Schweiz)/2005, Edinburgh (Schottland)/2005, Zwickau (D)/2005 Hannover (D)/2006, Mönchengladbach (D)/2006, Utrecht (NL)/2006 |
|